Während von Gründonnerstag bis Karsamstag die Glocken schweigen, war es bisher die Aufgabe der Ministrantinnen und Ministranten, mit den Leiern durch das Dorf zu ziehen und auf die Gebetszeiten und Gottesdienste aufmerksam zu machen.
Für die kleiner gewordene Gruppe war dies immer aufwendiger geworden. Deshalb erfolgte vor der Karwoche ein allgemeiner Aufruf in Zimmern an jeden Interessierten, sich an diesem Brauch zu beteiligen und diesen für die Dorfgemeinschaft dauerhaft zu erhalten.
Die Resonanz war überwältigend: mehr als zwei Dutzend Engagierte – aktuelle und ehemalige Ministrantinnen und Ministranten, Kinder und Jugendliche, sowie zahlreiche Erwachsene – beteiligten sich am Leiern und bereicherten so das Gedenken an das Leiden Jesu Christi bis hin zur Feier seiner Auferstehung in der Osternacht.
Text und Bilder: Wolfgang Schmitt

