Fünf wunderbare Tage beim Katholikentag in Würzburg liegen hinter uns. Auch Menschen aus unserem Raum waren in der Gestaltung aktiv, oder haben das Großereignis besucht.
Los ging es am Mittwoch, 13.5. mit dem Abend der Begegnung, wo auf der Main-Spessart-Bühne die Singgruppe Urspringen unter der Leitung von Simone Sommer begeisterte. Der generationenübergreifende Chor, der mit 75 Sänger und Sängerinnen angereist war, bot ein über einstündiges Programm und die Eichhornstraße in Würzburg füllte sich mit vielen Menschen. Auch die Regenschauer taten der guten Stimmung keinen Abbruch. Ein voll besetzter Bus aus dem Pastoralen Marktheidenfeld war angereist, um mitzufeiern. Und viele weitere bekannte Gesichter wurden vor der Bühne gesichtet.
Ein Teilnehmer aus Kreuzwertheim war mit dem Motorrad und den Jesus Bikern angereist. Weitere Menschen aus Kreuzwertheim halfen bei den Freiwilligen während der Tage mit.
Am Donnerstag Vormittag wurde der Gottesdienst vom Residenzplatz in die Kirche St. Josef in Marktheidenfeld übertragen. So konnten all die, die nicht nach Würzburg fahren konnten, dennoch in Gemeinschaft miteinander beten und feiern.
Am Nachmittag durfte Katrin Fuchs im Bibel-Zentrum einen Workshop durchführen. Schnell war das Klassenzimmer voll besetzt, einige Interessierte bekamen keinen Platz mehr. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wollten das Zeichnen von Sketchnotes lernen und die Motto-Bibelstelle vom blinden Bartimäus in eine solche Sketchnote packen. Dabei kommt es darauf an sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. "Was spricht mich an, was will ich ausdrücken?" Dazu eine kleine schnell gezeichnete Skizze oder ein Symbol, ein kleiner Text und einen Rahmen darum - fertig. Katrin Fuchs war überwältigt von den ganz persönlichen Geschichten und Auslegungen, die sich in den entstandenen Sketchnotes verbargen.
Sr. Ulrike war immer wieder am Stand „Ökumenisches Kloster“ zu finden. Es war ein Katholikentags-Projekt katholischer und evangelischer Ordensfrauen und -männer. Auch hier fanden wertvolle Begegnungen statt, man konnte mit Schwestern und Brüdern ins Gespräch kommen, mit den Christusträgern aus dem Kloster Triefenstein kreativ werden oder sich im „Raum der Stille“ zurückziehen.
Am Freitag Vormittag war Johanna Chwalczyk aus Lengfurt bei der Debatte mit Kanzler Merz dabei und durfte ihm eine Frage stellen. Eine ausführliche Berichterstattung findet sich hier.
Am Freitag Nachmittag gab es dann einen Familiengottesdienst mit Bischof Gerber, der von der Schönstatt-Familie vorbereitet wurde. Ministrantinnen aus Trennfeld und die Musiker Wolfgang und Nicole Kraft aus Trennfeld und Johannes Rapps aus Birkenfeld waren dabei. Am Samstag sang dann Four Voices, der Kinder- und Jugendchor Triefenstein, beim Chorfestival mit. Zum großen Abschlussgottesdienst am Sonntag reiste dann noch einmal eine Busgruppe aus dem Raum Marktheidenfeld an.
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Der Katholikentag in Würzburg war ein großes, buntes, spirituelles, kulturelles, begegnungsreiches, debattenfreudiges, politisches, friedliches und mutiges Glaubensfest, das uns allen lange in Erinnerung bleiben wird.
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