Im Zeitraum vom 1. September bis 4. Oktober lädt die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) zur Mitgestaltung der Schöpfungszeit 2026 ein. In diesem Jahr steht die Frage nach dem menschlichen Wissen über die Schöpfung und die Verantwortung im Umgang mit ihr im Mittelpunkt. Was bedeutet unser christlicher Glaube an Gott den Schöpfer? Mit Veranstaltungen und Gottesdiensten werden geistliche Perspektiven mit wissenschaftlicher Reflexion und gesellschaftlicher Verantwortung verknüpft. Ebenso wird dazu eingeladen, das Staunen neu zu lernen. Denn nur was wir lieben und bestaunen, werden wir auch mit Leidenschaft schützen. Wir treten ein für eine ökumenische Spiritualität, die in das Lob Gottes einstimmt und daraus Kraft zum Handeln schöpft.
Die zentrale Feier dazu findet am 4. September 2026 in Marburg statt.
Bei uns in Marktheidenfeld werden wir am Sonntag, den 13. September um 10.30 Uhr die Messfeier inhaltlich dazu gestalten.
Am Donnerstag, den 17. September um 19.30 Uhr wird unser früherer Kaplan Professor Dr. Michael Rosenberger einen Vortrag zum Thema „Unterwegs zu ökologischer Hoffnung“ halten. Dazu schreibt er: Die negativen Auswirkungen der Klimaerwärmung und des Verlusts an Biodiversität sind deutlicher als je zuvor. Wir brauchen eine „ökologische Umkehr“ (Papst Franziskus). Aber vielen fällt es schwer, auf manche Annehmlichkeiten des modernen Lebens zu verzichten. Können wir eine echte Liebe zur Natur entwickeln, die uns dazu bringt, die Umwelt ganz selbstverständlich zu schützen? Können wir ein genussvolles Leben im Einklang mit der Natur führen?
Lesung und Gespräch zeigen Möglichkeiten auf, wie wir Natur-Erfahrung und Umwelt-Engagement verbinden können – getragen von der Hoffnung, dass unser Tun einen Sinn hat.
Herzliche Einladung!
Ulrich Geißler

